Matthias Büdenbender
Soll ein Haus gebaut werden, dann ist die Planung nicht nur der erste, sondern der grundlegendste Schritt, um sowohl die persönlichen Bedürfnisse an das neue Eigenheim als auch die architektonischen und funktionalen Aspekte auf Papier zu bringen. Dabei müssen auch die Gegebenheiten des Baugrundstücks sowie die lokalen Bauvorschriften beachtet werden. Somit ist die Hausplanung die Grundlage für den Erfolg des Bauvorhabens.
Im Rahmen der Hausplanung können Baufamilien ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse umsetzen, um nicht nur ein funktionales, sondern auch ein behagliches Zuhause zu schaffen. Gemeinsam mit dem Architekten werden die Ideen der Baufamilie in konkrete Pläne umgesetzt. Diese Pläne bilden die Basis für alle nachfolgenden Bauphasen und berücksichtigen unter anderem die Raumaufteilung und den Grundriss, um so eine angenehme Atmosphäre im Traumhaus zu schaffen. Gleichzeitig müssen bei der Hausplanung auch die ökologischen Aspekte wie Energiebedarf, Wahl der Materialien und die Flächennutzung berücksichtigt werden.
Grundstücksauswahl und Baurecht: Bei der Suche nach dem passenden Grundstück muss die Einhaltung aller baurechtlichen Vorgaben stets im Hinterkopf sein. Aus diesem Grund sollten angehende Baufamilien sich entsprechende Informationen und Tipps beim zuständigen Bauamt holen.
Budgetierung und Finanzierung: Für Baufamilien stellt der Hausbau eine große Belastung dar. Dies bedeutet, dass die Finanzierung von Anfang an auf sicheren Beinen stehen muss. Dies erfordert eine Reihe von Gesprächen mit Banken und unabhängigen Finanzberatern, um die besten Konditionen zu bekommen. Für das Gespräch mit den Banken müssen Baufamilien eine detaillierte Kostenaufstellung vorlegen können.
Zusammenarbeit mit Fachleuten: Damit der Hausbau ohne größere Probleme vonstatten geht, sollte mit Fachleuten zusammengearbeitet werden, da diese sich sowohl mit der Bauweise als auch mit den rechtlichen Vorschriften bestens auskennen.
Zu den ersten entscheidenden Schritten beim Haus planen zählen die Bedarfsanalyse sowie das Sammeln von Ideen, um die Wünsche und Vorstellungen rund um das Traumhaus zu erfassen.
Traumhaus definieren: Angehende Bauherren müssen sich an dieser Stelle eine Reihe von wichtigen Fragen stellen. Dabei geht es um den Raumbedarf und die Größe der einzelnen Räume, aber auch um deren Aufteilung und Funktionalität. Bei der Beantwortung dieser Fragen sollten auch die Zukunftsplänen mit einbezogen werden. Im Detail bedeutet dies: Sind Kinder geplant, wird ein Home-Office benötigt oder sollen die Räume barrierefrei gestaltet werden. Beim Definieren des Eigenheims geht es nicht nur um das Haus selbst, sondern auch um die Außenanlagen. Möchte man eine Terrasse, einen Garten und wie sieht es mit Nebengebäuden (Garage, Carport) aus?
Inspirationsquellen: Bewährt als Inspirationsquellen haben sich Zeitschriften, Magazine, Webseiten sowie Anregungen von Freunden und Familie. Zur Ideenfindung kann auch ein Besuch in einem Musterhauspark hilfreich sein. Die gesammelten Inspirationen sollten im Anschluss mit dem Architekten besprochen werden, denn dieser kann beurteilen, ob diese sich umsetzen lassen und auch mit dem Bebauungsplan in Einklang sind.
Bei der Wahl des Haustyps sollten nicht nur das Grundstück, sondern auch die persönlichen Bedürfnisse und vor allen Dingen das vorhandene Budget im Vordergrund stehen.
Einzelhaus, Doppelhaus, Reihenhaus: Die verschiedenen Haustypen haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Das Einzelhaus ist ein freistehendes Haus, welches viel Platz benötigt, aber auch viel Privatsphäre bietet. Baufamilien können beim Einzelhaus zwischen einem Bungalow, einer Stadtvilla oder einem klassischen Einfamilienhaus wählen. Beim Doppelhaus müssen zwei Wohneinheiten sich oft einen Zugang teilen. Allerdings werden die anfallenden Kosten rund um den Bau auch durch zwei geteilt. Das Reihenhaus ist ähnlich wie das Doppelhaus, jedoch bedeutet das sehr oft, dass man zwei direkte Wandnachbarn hat. Der Bau eines Reihenhauses hilft ebenfalls beim Kosten sparen, da die vorhandene Grundstücksfläche effizienter genutzt werden kann.
Fertighaus vs. Massivhaus: Das Fertighaus wird in Teilen im Werk des Anbieters vorgefertigt und auf der Baustelle montiert. Dies garantiert eine kürzere Bauzeit und sorgt für planbare Baukosten. Das Massivhaus dagegen wird Stein auf Stein auf der Baustelle errichtet, was wiederum für eine längere Bauzeit und höhere Kosten sorgt. Fürsprecher des Massivhauses betonen immer wieder die Stabilität und die Wertbeständigkeit sowie den besseren Schallschutz. Diese und ähnliche Aussagen lassen sich nicht pauschal bestätigen, denn auch das Fertighaus steht für diese Vorzüge, wenn hochwertige Materialien zum Einsatz kommen und die Bauausführung fachmännisch erfolgt.
Smart Homes: Bereits bei der Hausbau Planung müssen die Grundlagen der Technik, die unsichtbare Verkabelung sowie die Gestaltung der Oberflächen berücksichtigt werden, um später von den Vorteilen der Smart-Home-Technologien profitieren zu können. Für welchen Haustypen Bauherren sich entscheiden, spielt hierbei keine Rolle, denn Smart-Home-Lösungen lassen sich in jedes Eigenheim integrieren.
Bei der Suche nach dem richtigen Grundstück müssen Bauherren auch den jeweiligen Bebauungsplan in ihre Planung für das neue Haus mit einbeziehen, da dieser in groben Zügen vorgibt, wie das Eigenheim auszusehen hat.
Grundstücksauswahl: Zu den wesentlichen Kriterien bei der Grundstückssuche zählen die Lage und die Infrastruktur. Dabei geht es zum einen um die Verkehrsanbindung und zum anderen um die Nähe zu Schulen, Kitas, Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie um die medizinische Versorgung. Bei der Suche nach dem passenden Grundstück sollte auch ein Blick auf das direkte Umfeld geworfen werden. Wie sieht es mit Lärm- oder Geruchsbelästigungen aus und wie wirkt sich das allgemeine Erscheinungsbild der Umgebung auf den ersten Blick aus? Sehr wichtig bei der Suche nach dem passenden Grundstück ist auch dessen Ausrichtung sowie die Sonneneinstrahlung, um das Haus optimal zu positionieren.
Bodenbeschaffenheit: Angehende Baufamilien sollten prüfen, ob das Grundstück eben ist oder ob es ein Gefälle hat. Dies ist wichtig für die Planung eines Kellers, einer Garage und für die Erschließung. Auch die Bodenklasse spielt beim Hausbau eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund ist es ratsam, ein Bodengutachten in Auftrag zu geben.
Bauvorschriften und Bebauungspläne: Bevor ein Grundstück gekauft wird, ist es sinnvoll, den Bebauungsplan beim zuständigen Bauamt einzusehen und sich über die lokalen Bauvorschriften zu informieren. Im Bebauungsplan wird festgelegt, wie groß das Haus sein darf, welches Dach und vor allen Dingen welche Dachhöhe bzw. welche Fassadengestaltung erlaubt ist und welche Abstände zu den Nachbargrundstücken eingehalten werden müssen.
Bevor mit der Hausbauplanung begonnen wird, sollten angehende Baufamilien sich Gedanken um die Budgetierung sowie um die Finanzierung des Hauses machen. Dazu muss im Vorfeld bereits eine realistische Haushaltsrechnung erstellt werden, um einen Einblick in alle Einnahmen und Ausgaben zu bekommen.
Kostenkalkulation: Bauherren müssen hierzu eine detaillierte Kostenaufstellung erstellen. Diese sollte jedoch nicht nur die reinen Baukosten, sondern auch die Baunebenkosten wie etwa Grunderwerbsteuer, Gebühren für den Notar und den Grundbucheintrag sowie die Kosten für die Planung und die Gestaltung der Außenanlagen enthalten. Grundsätzlich muss auch ein finanzieller Puffer eingeplant werden, um unerwartete Ausgaben während des Bauvorhabens abdecken zu können.
Finanzierungsmodelle: Bauherren haben die Wahl zwischen verschiedenen Finanzierungsmodellen. Im ersten Schritt sollten sie prüfen, wie viel Eigenkapital zur Verfügung steht. Im Anschluss daran können verschiedene Angebote von Banken, Bauträgern und unabhängigen Finanzberatern eingeholt und miteinander verglichen werden, um so die besten Konditionen zu finden. Im Rahmen der Baufinanzierung dürfen die staatlichen Förderungen nicht außer Acht gelassen werden, da diese durch zinsgünstige Darlehen oder Tilgungszuschüsse die Finanzierung erleichtern können.
Fördermöglichkeiten: Rund um den Hausbau gibt es eine Reihe von verschiedenen bundesweiten Fördermöglichkeiten. Dazu zählen die verschiedenen Programme der KfW-Bank sowie staatliche Zulagen. Des Weiteren gibt es Förderungen für energieeffiziente Maßnahmen oder zur Barrierefreiheit des Hauses durch die BAFA.
Schon während der Planungsphase ist es ratsam, dass der angehende Bauherr mit einem erfahrenen Architekten zusammenarbeitet. Der Architekt ist nicht nur der erste Ansprechpartner bei der individuellen Hausplanung und Koordination des kompletten Bauprozesses, sondern er sucht auch ein geeignetes Bauunternehmen aus. Gleichzeitig erstellt der Architekt gemeinsam mit dem Bauherr die Pläne für den Bauantrag und überwacht die Arbeiten auf der Baustelle.
Architektenwahl: Wesentliche Kriterien bei der Wahl des richtigen Architekten sind neben dessen Erfahrung auch seine Referenzen. Der Architekt sollte sich nicht nur mit der Bauweise, sondern auch dem gewünschten Baustil wie zum Beispiel energieeffizienten oder barrierefreien Konzepte auskennen. Bauherren sollten bereits im Vorfeld die Kostenstruktur und das Honorar mit dem Architekten klären. Und zu guter Letzt muss auch die menschliche Chemie zwischen Architekt und Bauherr stimmen, denn nur so ist eine offene Kommunikation möglich.
Erfolgreiche Zusammenarbeit: Hierfür ist die offene und ehrliche Kommunikation mit dem Architekten sowie dem Bauunternehmen unabdingbar. Baufamilien sollten von Anfang an ihre Wünsche und Vorstellungen rund um das Haus klar darstellen und auch über das vorhandene Budget sprechen.
Bauvertrag: Dieser regelt alle Punkte des Bauvorhabens zwischen Bauherrn und Bauunternehmen. Zu den wichtigen Bestandteilen gehören die detaillierte Leistungsbeschreibung, ein verbindlicher Zahlungsplan, feste Fristen für Bauzeit und Fertigstellung sowie klare Regelungen zur Abnahme und Gewährleistung. Bevor Baufamilien einen Bauvertrag unterschreiben, sollten sie diesen inklusive alle Bauunterlagen von einem unabhängigen Experten prüfen lassen. Dies verhindert, Probleme und Mehrkosten im weiteren Verlauf des Bauvorhabens zu vermeiden.
Die Grundrisse beim Haus planen können Bauherren entweder gemeinsam mit dem Architekten erstellen oder sie nutzen eine der verschiedenen Software-Lösungen.
Grundrissplanung: Um den Grundriss für das Traumhaus zu erstellen, sollten Baufamilien sich bereits während der Planung des Hauses Gedanken zur Anzahl der Räume, deren Funktion und somit auch zur Wohnfläche machen. Bevor der Grundriss erstellt werden kann, ist es sinnvoll, die Lage des Grundstücks zu analysieren. Dies gilt im Besonderen für die Himmelsrichtungen, um so die Platzierung der Rume und Fenster zu optimieren, damit ausreichend Sonne und Tageslicht in die Räume gelangt.
Planungssoftware: Ein solcher Hausplaner kann sowohl als Online-Tool aus dem Internet, als App oder als professionelle Software genutzt werden. Mit einer solchen Planungssoftware können selbst Laien die Entwürfe visualisieren, was sowohl in 2D als auch in 3D möglich ist. Bei der Planung der Grundrisse sollte zuerst mit den Wänden, Fenster und Türen begonnen werden. Im Anschluss daran kann das Haus virtuell eingerichtet werden. Durch das Verschieben der virtuellen Möbel kann die Raumaufteilung getestet werden. Dabei sollte immer wieder zwischen dem 2D-Grundriss und den 3D-Ansichten gewechselt werden, um nicht nur die Proportionen, sondern auch das Gesamtbild zu überprüfen und die Gestaltungsmöglichkeiten bei der Einrichtung anzupassen, damit das Haus am ende den eigenen Wünschen gerecht wird.
Viele angehende Bauherren entscheiden sich heute für ein Fertighaus, da die Planung mit einem digitalen Konfigurator besonders einfach ist. Ein moderner Hauskonfigurator macht es möglich, schon früh verschiedene Optionen für Stil, Ausstattung und Wohnfläche auszuprobieren. Durch die interaktive Grundrissplanung lassen sich Räume wie Schlafzimmer, Küche oder der offene Wohnbereich realistisch darstellen. Auch Details wie Türen oder der optionale Keller können direkt in der Planung berücksichtigt werden.
Zur Inspiration dienen Musterhäuser, die Bauherren einen realistischen Eindruck von Wohnfläche, Stil und Ausstattung geben. Ein virtueller Rundgang durch diese Musterhäuser erleichtert die Entscheidung, wie Schlafzimmer, Küche und Wohnbereich am Ende gestaltet werden sollen. Gemeinsam mit einem erfahrenen Baupartner ist es dann möglich, die im Hauskonfigurator erstellten Ideen Schritt für Schritt umzusetzen. So wird das Fertighaus nicht nur effizient geplant, sondern die individuelle Grundrissplanung auch optimal an persönliche Bedürfnisse angepasst.
Sowohl bei der Hausplanung als auch beim Bau des Hauses müssen verschiedene baurechtliche und bürokratische Hürden genommen werden. Neben dem Grundstückserwerb müssen baurechtliche Vorschriften beachtet und die Baugenehmigung eingeholt werden. Des Weiteren müssen auch die Nachbarschaftsrechte beachtet werden, um in Zukunft entspannt im Traumhaus leben zu können.
Baugenehmigung: Um in Deutschland eine Baugenehmigung für den Hausbau zu bekommen, müssen Baufamilien einen vollständig ausgefüllten Bauantrag mit den erforderlichen Unterlagen wie Bauantragsformular, Bauzeichnungen, Lagepläne sowie technischen Nachweisen beim zuständigen Bauamt einreichen. Dort wird der Bauantrag geprüft und anschließend die Baugenehmigung erteilt. Im Übrigen muss der Bauantrag immer von einer bauvorlageberechtigten Person (Architekt) erstellt und eingereicht werden.
Baurechtliche Vorgaben: Es handelt sich dabei um Gesetze, Verordnungen und Pläne, die ein Bauvorhaben regeln und somit sicherstellen, dass alle Anforderungen an Sicherheit, Gesundheit und städtebauliche Ordnung erfüllt werden. Die wichtigsten Regelungen können im Baugesetzbuch (BauGB) und den Landesbauordnungen (LBO) nachgelesen werden. Mit der städtebaulichen Planung wird die grundsätzliche Zulässigkeit für den Bau eines Hauses geregelt. Die Baunutzungsverordnung (BauNVO) regelt die Art und das Maß der baulichen Nutzung in einem bestimmten Gebiet, während die Landesbauordnungen die technischen Anforderungen wie Brandschutz, Standsicherheit, Wärmeschutz und Schallschutz festlegen. Und last but not least muss der jeweilige Bebauungsplan beachtet werden, da dieser die Details der Bebauung festlegt. Dabei geht es um zulässige Gebäudetypen, Dachformen, Abstände und die zulässige Nutzung.
Nachbarschaftsrechte: Diese regeln bereits während des Hausbaus das Zusammenleben zwischen den Nachbarn und sind im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) §§ 903 bis 924 verankert. Dabei geht es unter anderem um die Pflichten beim Lärmschutz, die Grenzbebauung und den Abstand bei der Bepflanzung.
Der Bauprozess eines Hauses lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen. Jede Bauphase folgt im Idealfall einem vorgegebenen Zeitplan mit entsprechender Koordination.
Bauphasen: Jeder Hausbau beginnt mit einer Planung, welche die Grundlagenermittlung mit den Bedürfnissen und Anforderungen an das Traumhaus und die Suche nach einem passenden Grundstück enthält. Gemeinsam mit dem Architekt werden die ersten Pläne für das neue Haus entworfen, der die Entwürfe und Hausideen an die rechtlichen Vorschriften anpasst und den Bauantrag einreicht. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, kann mit den Erdarbeiten und dem Rohbau begonnen werden. Sobald der Dachstuhl fertiggestellt ist, wird traditionell das Richtfest gefeiert. Weiter geht es mit dem Innenausbau und den technischen Installationen rund um das neue Haus. Den Abschluss beim Hausbau macht die Bauabnahme, bei der die Bauaufsichtsbehörde prüft, ob alle Vorschriften eingehalten wurden.
Zeitplan und Koordination: Der realistische Bauzeitplan wird durch die Grobplanung wichtiger Termine sowie eine Detaillierung in kleinere Aufgaben erstellt. Dabei müssen unbedingt die Abhängigkeiten zwischen den Gewerken, die Verfügbarkeit von Materialien und Handwerkern sowie eventuell Wetterbedingungen beachtet werden.
Baustellenmanagement: Um den Zeitplan einhalten zu können, ist nicht nur eine klare Kommunikation und eine gründliche Planung erforderlich, sondern auch der Einsatz von digitalen Tools sowie die systematische Dokumentation in Verbindung mit regelmäßigen Kontrollen. Hilfreich ist es, wenn sämtliche Projektdaten auf einer zentralen Plattform gesammelt werden, auf die alle Baubeteiligten Zugriff haben. Des Weiteren muss ein fester Ansprechpartner bestimmt werden, der darauf achtet, dass es zu regelmäßigen Besprechungen rund um den Hausbau kommt.
Sicherlich hat jede Baufamilie ihre eigenen Vorstellungen was die Inneneinrichtung sowie das Design des Hauses angeht. Die folgenden Einrichtungsideen sollen erste Anhaltspunkte geben, auf die Baufamilien in Bezug auf ihre eigenen Wünsche aufbauen können.
Einrichtungsideen: Die Gestaltung der Innenräume beginnt bereits beim Grundriss und setzt sich bis zur endgültigen Möbelauswahl fort. Um die Zimmer größer wirken zu lassen, sollte auf den Einsatz von Spiegeln und/oder entsprechende Helligkeit geachtet werden. Des Weiteren sollte jedes Zimmer auch vertikal genutzt werden. Dies bedeutet, hohe Regale oder Schränke verleihen jedem Zimmer das gewisse Etwas und schaffen zusätzlichen Stauraum. Optimal sind auch Einbaulösungen wie maßgefertigte Möbel, die in Nischen oder schwierigen Ecken zum Einsatz kommen. Grundsätzlich dürfen beim Planen der Räume die funktionalen Bedürfnisse sowie die spezifischen Anforderungen nicht zu kurz kommen.
Material- und Farbwahl: Bevor mit dem Planen der Einrichtung begonnen werden kann, sollte ein passendes Farbkonzept festgelegt werden, das nicht nur für einen einheitlichen Einrichtungsstil sorgt, sondern auch eine harmonische Atmosphäre im ganzen Haus schafft.
Energieeffizienz und Nachhaltigkeit: Beim Planen der Innenausstattung sollte auf die Integration von nachhaltigen und energieeffizienten Lösungen geachtet werden. Dies bedeutet, es sollten langlebige, recycelfähige und ressourcenschonende Materialien verwendet werden. Wenn möglich, sollten diese Materialien aus der Region stammen, um die Transportwege kurz zu halten. Die Räume im Haus sollten nach ihrem unterschiedlichen Wärmebedarf geplant werden. Dies bedeutet, es sollten individuelle Zonen geschaffen werden, die mehr oder weniger beheizt werden müssen, um Heizenergie zu sparen.
Vom Haus planen bis zum Einzug kann im Schnitt mit einer Dauer von 1,5 bis 2 Jahren gerechnet werden, wobei die eigentliche Bauzeit nur 7 bis 10 Monate für Fertighäuser beträgt. Die meiste Zeit nimmt die Grundstückssuche und die Baugenehmigung in Anspruch.
Abnahme des Hauses: Es handelt sich hierbei um einen formalen Akt, bei dem der Bauherr das fertige Haus annimmt. Die Bauabnahme erfolgt durch eine Begehung mit dem Bauunternehmen, welche auch das Abnahmeprotokoll erstellt und der Baufamilie. Im Abnahmeprotokoll werden alle relevanten Daten sowie bekannte und neue Mängel inklusive der Frist zur Mängelbeseitigung festgehalten. Mit der Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist.
Umzug und Einzug: Sowohl der Umzug als auch der Einzug erfordern sorgfältiges Planen. In den meisten Fällen muss der alte Mietvertrag gekündigt und es muss ein Umzugsunternehmen beauftragt werden. Parallel dazu sollten die behördlichen Ummeldungen erfolgen und ein Nachsendeauftrag eingerichtet werden.
Einweihung und Anpassung: Vielfach wird die Einweihung des neuen Zuhauses mit einer Einzugsparty gefeiert, bei der Freunde und Familie eingeladen werden. Nach dem Einziehen beginnt das Leben im neuen Haus. Dazu zählen auch das Auspacken des Hausrats und der Aufbau der Möbel. Das Traumhaus kann nach der langwierigen Zeit des Hausbaus Stück für Stück den individuellen Wünschen in Bezug auf Einrichtung und Dekoration angepasst werden.
Eine solche Checkliste rund um das Planen des Hausbaus sollte die verschiedenen Phasen umfassen. Dazu zählen die Finanzierung, das Planen und die Genehmigungen, die Bauphasen sowie die Bauabnahme.
Schritt-für-Schritt-Plan: Im ersten Schritt sollten Baufamilien nach einem passenden Grundstück suchen. Sobald dies gefunden ist, muss das Budget für den Hausbau festgelegt und ein Finanzierungsplan erstellt werden. Der Finanzierungsplan ist Grundlage für die Gespräche mit den Banken, um ein Darlehen für den Hausbau zu bekommen. Im Rahmen der Genehmigungen erfolgt das Planen rund um das Haus mit der Grundrisserstellung. Im weiteren Verlauf muss ein Bauunternehmen bzw. ein Partner für den Hausbau beauftragt werden. Sobald die Baugenehmigung vorliegt, steht dem Haus bauen nichts mehr im Wege und der Traum von den eigenen vier Wänden wird zur Realität.
Tipps und Tricks: Schon beim Planen müssen Prioritäten in Bezug auf Energieeffizienz und Wohnstil gesetzt werden. Wichtig ist das Erstellen eines realistischen Budgets und sich ausreichend Zeit für die Planung zu nehmen, damit Fehler von Anfang an vermieden werden können. Baufamilien sollten sich Angebote von verschiedenen Unternehmen einholen und diese miteinander vergleichen. Um sich vor steigenden Kosten zu schützen, sollte mit dem Bauunternehmen bzw. dem Partner ein Festpreis vereinbart werden. Grundsätzlich ist es wichtig, das Haus zukunftsorientiert zu planen, sodass es jederzeit an die veränderten Lebensbedürfnisse der Familie angepasst werden kann.
Bei der Hausplanung ist es wichtig, dass die Baufamilien stets alles im Blick haben. Es reicht daher nicht, sich für einen Partner rund um den Hausbau zu entscheiden, denn viele Dinge rund um das neue Haus müssen selbst in die Hand genommen werden.
Sobald die Entscheidung für den Bau eines Hauses getroffen wurde, müssen wichtige Entscheidungen getroffen werden. Dazu zählen neben dem gewünschten Haustyp auch die Dachform, die Dacheindeckung sowie das Gestalten der Außenanlagen.
Um im neuen Haus auch in Zukunft sorgenfrei leben zu können, ist es wichtig, bereits beim Planen zukunftsorientiert zu handeln. Dies bedeutet, dass das Haus barrierefrei geplant werden kann, um auch im Alter selbstständig in den eigenen vier Wänden leben zu können. Ein durchdachter Plan sorgt dafür, dass nicht nur das Schlafzimmer, sondern auch alle anderen Räume perfekt auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt sind – ein virtueller Rundgang und die enge Abstimmung mit dem richtigen Baupartner machen den Weg zum Traumhaus noch einfacher.
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Autor: Matthias Büdenbender
Mein Name ist Matthias Büdenbender. Ich bin Geschäftsführer von Büdenbender Hausbau und schreibe auf dieser Website über die Zukunft des Bauens.
Ich teile hier mein Know how und berichte über die Qualität beim Hausbau, sowie die Trends der Hausbaubranche und Innovationen. Dabei folgen meine Mitarbeiter und ich einer Maxime: Wir bauen Ihnen kein Gebäude, wir bauen Ihnen ein Zuhause, für Sie und Ihre Familie.
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