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Fertigkeller oder Bodenplatte

Es spielt keine Rolle, ob ein Fertighaus oder ein Massivhaus gebaut wird – ohne ein entsprechend sicheres Fundament geht es nicht. Zukünftige Hausbesitzer haben dabei die Möglichkeit, zwischen einer günstigeren Bodenplatte oder einem Keller zu wählen. Oftmals wird bei dem Entschluss nur an die augenblicklichen Kosten des Hauses gedacht. Bauherren sollten beim Hausbau aber weiterdenken. Wir haben uns ausführlich mit dem Für und Wider befasst.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtige im Überblick

  • Kosten: Fertigkeller deutlich teurer: Ein Fertigkeller kostet laut Anbieter etwa 900 bis 1 000 €/m²; bei 75 m² z. B. ca. 93.000 €.

  • Bodenplatte: Schnellere Umsetzung & niedriger Preis: Eine Bodenplatte gilt als günstiger, schneller realisierbar und sogar bei Grundwasserstand möglich.

  • Nutzfläche vs. Aufbauaufwand abwägen: Keller bietet mehr Raum (z. B. Technik, Lager, Wohnraum), Bodenplatte ermöglicht barrierefreies Wohnen Entscheidung hängt von Grundstück, Budget und Lebensplanung ab.

Vergleich: Fertigkeller vs. Bodenplatte – Vor- und Nachteile im Überblick

Nicht nur der Keller, sondern auch die Bodenplatte hat außer den Kosten nicht nur Vorteile, sondern auch den einen oder anderen Nachteil, den die zukünftigen Hausbesitzer unbedingt kennen sollten, wenn sie vor der Wahl stehen: Keller oder Bodenplatte.

Beim Bau auf Bodenplatte sollte beachtet werden, dass das Haus ggf. etwas größer gebaut wird, um auch die Kellerersatzräume unterzubekommen. Das folgende Video zeigt eines unserer Musterhäuser auf Bodenplatte.

Vor- und Nachteile eines Fertigkellers

Ein Fertigkeller bietet Bauherren eine schnelle, präzise und kosteneffiziente Lösung für zusätzlichen Wohn- oder Nutzraum. Durch die industrielle Vorfertigung werden alle Bauteile millimetergenau hergestellt und auf der Baustelle zusammengesetzt. Das spart Zeit und sorgt für gleichbleibend hohe Qualität.

Ein Keller aus WU-Beton bringt außerdem einen wichtigen Sicherheitsvorteil mit sich, da Beton nicht brennbar ist und somit keinen zusätzlichen Brandschutzanstrich benötigt. Gleichzeitig sind alle Übergänge vom Keller zum Haus exakt aufeinander abgestimmt, wodurch keine Wärme entweichen kann. Das reduziert Energieverluste und verbessert die Gesamtbilanz des Hauses.

Die durchschnittliche Bauzeit liegt bei nur drei bis vier Wochen, was eine verlässliche Planung des gesamten Hausprojekts ermöglicht. Neben der kurzen Bauzeit profitieren Bauherren auch von einem festen Liefertermin und einem garantierten Festpreis.

Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es einige Punkte, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollten. Der Aufbau erfordert den Einsatz eines Schwerlastkrans, was zusätzliche Kosten verursachen kann. Zudem sind beim Fertigkeller keine alternativen Materialien zu Beton möglich. Bei hohem Grundwasserspiegel kann die sogenannte „Weiße Wanne“ nicht immer umgesetzt werden. Auch die Abdichtung von außen mit Bitumen oder Teer ist aufwendig.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Vorteile und Nachteile eines Fertigkellers im Überblick:

Vorteile Nachteile
Kurzere Bauzeit (3-4 Wochen) Hohe Kosten durch Aushub, Entsorgung und Dämmung
Fixer Liefertermin und Festpreis Kein barrierefreier Zugang
Hohe Präzision durch industrielle Fertigung Schlechteres Raumklima bei Nutzung als Wohnraum möglich
Nutzung als Wohnraum oder Nutzkeller möglich Nur Beton als Baustoff einsetzbar
Integrierter Brandschutz durch WU-Beton Weiße Wanne bei hohem Grundwasserspiegel schwer realisierbar
Exakte Übergänge verhindern Wärmeverluste Erforderlicher Einsatz eines Schwerlastkrans
Platz für Haustechnik und Stauraum Aufwendige Abdichtung mit Bitumen oder Teer notwendig
Erhöhter Wiederverkaufswert Platzverlust durch zusätzliche Kellertreppe

Ein Fertigkeller ist somit eine moderne und wirtschaftliche Lösung, wenn Sie auf Präzision, kurze Bauzeiten und planbare Kosten Wert legen. Allerdings sollten die baulichen Gegebenheiten und der gewünschte Nutzungszweck im Vorfeld sorgfältig geprüft werden, um die optimale Entscheidung zu treffen.

Fertigkeller Anbieter Bürkle mit bestem Preis-Leistungs-Verhältnis

Seit Jahrzehnten besteht zwischen Büdenbender und Bürkle eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, von der vor Allem unsere Büdenbender Bauherren profitieren. Denn durch die Partnerschaft sind uns beim Übergang vom Keller zum Haus alle Schnittstellen und Details bestens bekannt, was eine problemlose Abwicklung und kurze Bauzeit garantiert. Dementsprechend können wir auch kalkulieren und Ihnen mit unserem Partner Bürkle das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Vor- und Nachteile einer Bodenplatte

Eine Bodenplatte ist die einfachste Form des Hausfundaments und bietet eine stabile, kostengünstige Basis für jedes Bauprojekt. Sie verteilt das Gewicht gleichmäßig auf den Untergrund und sorgt für einen zuverlässigen Feuchtigkeitsschutz. Besonders bei ebenen Grundstücken stellt sie eine solide Alternative zum Keller dar.

In der Regel ist die Bodenplatte günstiger als ein Keller und lässt sich mit verschiedenen Wärmedämmoptionen kombinieren, um den energetischen Anforderungen moderner Häuser zu entsprechen. Sie kann auch bei stehendem Grundwasser realisiert werden und wird innerhalb kurzer Zeit errichtet.

Allerdings bringt die Bodenplatte auch einige Einschränkungen mit sich. Ohne Keller steht weniger Nutzfläche zur Verfügung, da Haustechnik, Lagerflächen oder Hauswirtschaftsräume ins Erdgeschoss verlegt werden müssen. Zudem ist die Wärmedämmung aufwendiger, da der Wohnraum direkt an den Untergrund grenzt. Auch bei Hanggrundstücken ist eine Bodenplatte nicht immer geeignet.

Nachfolgend finden Sie die Vorteile und Nachteile einer Bodenplatte im Überblick:

Vorteile Nachteile
Günstigere Baukosten im Vergleich zum Keller Weniger Stauraum, da kein Keller vorhanden
Kurze Bauzeit Aufwendigere Wärmedämmung erforderlich
Geeignet für energieeffizientes Bauen mit Dammoptionen Nicht für Hanggrundstücke geeignet
Gleichmäßige Gewichtsverteilung Haustechnik beansprucht Wohnfläche
Zuverlässiger Schutz gegen Feuchtigkeit Geringere Flexibilität bei späterer Nutzung
Barrierefreies Bauen möglich Nachträgliche Erweiterungen kaum realisierbar

Kostenvergleich

Damit Bauherren wissen, was an Kosten auf sie zukommt, haben wir uns den Kostenaufwand für Keller oder Bodenplatte genauer angeschaut.

Fertigkeller Kosten

Die Kosten für den Fertigkeller hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören

  • Bodenklasse

  • Bodenbedingungen

  • Hochwasserschutz

  • Grundwasserspiegel

  • Größe des Kellers

  • Thermische Dämmung

Bauherren müssen bei einem Fertigkeller im Schnitt mit Kosten von 900 bis 1000 Euro/qm rechnen. Nicht vergessen werden dürfen in diesem Zusammenhang die recht hohen Kosten für den Erdaushub sowie für den Abtransport des Erdreichs.

Für einen Fertigkeller mit einer Größe von 75 m² ergibt sich folgendes Kostenbeispiel:

Erdarbeiten – 18.000 €

Herstellung Keller – 75.000 €

Gesamtkosten – 93.000 €

Dies ergibt Kosten von 1240 Euro pro Quadratmeter. Allerdings kann der Preis je nach Region und den aktuellen Gegebenheiten auf der Baustelle höher oder niedriger ausfallen.

Bodenplatte Kosten

Der Preis für die Bodenplatte setzt sich aus den Kosten für den Erdaushub, die Schalungsarbeiten, die Bewehrung und den Beton zusammen. Gestaltet sich der Erdaushub auf dem Grundstück schwierig, da die Bodenbeschaffenheit entsprechend ist, kann dies die Kosten deutlich in die Höhe treiben. Daher ist es sinnvoll, im Vorfeld die Bodenbeschaffenheit mittels eines Bodengutachtens zu prüfen.

Grundsätzlich muss mit 70 bis 100 Euro pro Quadratmeter Fundamentplatte gerechnet werden. Somit belaufen sich die Baukosten bei einem durchschnittlich großen Einfamilienhaus auf

  • 7.000 bis 10.000 Euro für eine einfache Fundamentplatte

  • 13.000 bis 15.000 Euro für eine thermogedämmte Bodenplatte

Welche Fragen sollte man sich vor der Auswahl stellen?

Bevor Bauherren die Entscheidung Keller oder Bodenplatte treffen, sollten sie im eigenen Interesse sehr genau abwägen, was ihnen wichtig und was weniger wichtig ist. Wir haben uns einige Punkte genauer angeschaut.

Welche Option ist umweltfreundlicher?

Gerade der achtsame Umgang mit den Ressourcen steht für viele Bauherren an oberster Stelle. Mit einem Keller kann das Baugrundstück kleiner ausfallen oder es bleibt mehr Platz für den Garten. Zum anderen kann der Keller sowohl als Nutzfläche als auch als zusätzlicher Wohnraum, Home-Office, Technikraum und für Hobbys genutzt werden. Im Schnitt verfügen Bauherren bei einem frei stehenden Einfamilienhaus durch den Keller über 80 qm mehr Nutzfläche im Vergleich zu einer Immobilie mit Bodenplatte.

Wie beeinflussen sie die Energieeffizienz des Hauses?

Fällt die Wahl auf die Thermo-Bodenplatte, welche in der Lage ist, Wärme zu erzeugen, zu speichern und wieder abzugeben, fällt die Energieeffizienz des Hauses sehr gut aus. Allerdings liegen die Kosten für eine solche spezielle Bodenplatte deutlich über denen für eine Standardbodenplatte.

Ein Haus mit einem Keller profitiert in der Regel von einer sehr guten Energieeffizienz, da das Fertighaus nicht direkt auf dem Untergrund steht und der Keller einiges an Außentemperaturen abfangen kann.  Der Keller kann problemlos in die thermische Hülle des Hauses integriert werden und wirkt sich bei entsprechender Dämmung auf die Energieeffizienz aus.

Wie wirken sich Keller und Bodenplatte auf die Baufinanzierung aus?

Pauschal kann nur schwer gesagt werden, mit welchen Kosten bei Keller oder Bodenplatte gerechnet werden muss und wie das in die Baufinanzierung passt. Für eine Bodenplatte muss im Schnitt mit 540 €/m² kalkuliert werden, während ein Keller mit durchschnittlich 1.000 bis 1.200 € zu Buche schlägt. Allerdings sollten nicht nur die Kosten für die Baufinanzierung im Vordergrund stehen, sondern auch der spätere Nutzen und der höhere Wiederverkaufswert bei einem eventuellen Hausverkauf.

Welche Rolle spielt der Untergrund?

In einigen Fällen wird das Urteil für oder gegen den Keller von den örtlichen Gegebenheiten bestimmt. Gerade die Beschaffung des Baugrundes hat einen großen Einfluss auf Keller oder Bodenplatte. Bei einem Haus in Hanglage ist die Unterkellerung unvermeidbar. Ähnlich sieht es auch bei dem Haus auf einem ebenerdigen Grundstück aus, wenn die Tragfähigkeit des Bodens und der Grundwasserspiegel nicht optimal sind. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, im Vorfeld immer ein Bodengutachten in Auftrag zu geben.

Fazit – Eine Entscheidung mit langfristigen Auswirkungen

Ob nun ein Keller oder eine Bodenplatte für das Eigenheim gewählt wird, ist eine Entscheidung, die langfristige Auswirkungen mit sich bringt. Fällt aus Kostengründen der Entschluss für die Bodenplatte, kann dies später nicht mehr geändert werden, wenn die Hausbesitzer feststellen, dass der Keller ein Vielfaches an Vorteilen mit sich bringt, da das Untergeschoss auf vielfältige Art und Weise genutzt werden könnte. Aus diesem Grund muss die Entscheidung wohlüberlegt sein und nicht nur von den Kosten abhängig gemacht werden.

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Matthias Büdenbender
Matthias Büdenbender Unterschrift

Autor: Matthias Büdenbender

Mein Name ist Matthias Büdenbender. Ich bin Geschäftsführer von Büdenbender Hausbau und schreibe auf dieser Website über die Zukunft des Bauens.
Ich teile hier mein Know how und berichte über die Qualität beim Hausbau, sowie die Trends der Hausbaubranche und Innovationen. Dabei folgen meine Mitarbeiter und ich einer Maxime: Wir bauen Ihnen kein Gebäude, wir bauen Ihnen ein Zuhause, für Sie und Ihre Familie.
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    2 Antworten

    1. Hallo Herr Büdenbender,
      vielen Dank für diesen hilfreichen Beitrag.
      Im Preisbeispiel wird von 300 EUR/qm Fertigkeller ausgegangen, im Abschnitt Baufinanzierung von rund 1.200 EUR/qm.
      Wie darf ich das einordnen?
      Wo liegen wir aktuell grob bei einer weißen Wanne?
      Danke.

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